St. Helens


Dieser Ort verdankt seine Entstehung dem Walfanges. Heute ist St. Helens der größte Ort an der Ostküste Tasmaniens mit der größten Fischfangflotte.
Mit historischen Attraktionen ist dieser Ort nicht reich gesegnet auch wenn es im "History Room" der Stadtbücherrei einiges über diesen Ort zu erfahren gibt. Auch der Ort selber zeichnet sich eher durch ein nüchternes Stadtbild aus. Die Strände in der Umgebung von St. Helens eignen sich noch dazu nicht sonderlich gut, Strandurlaub zu machen.

Nun mag die Frage aufkommen, weshalb sollte man überhaupt nach St. Helens reisen. Diese Frage erübrigt sich sehr schnell, besucht man die diversen Strände in der Umgebung des Ortes. Sie sind nämlich allesamt äußerst interessant und sehenswert.
Ich hatte mir zum Zwecke der Erkundung beim örtlichen Fahrradverleih ein Rad gemietet, denn es mußten immerhin rund zehn Kilometer bis zur Küste bewältigt werden. Das Rad bereitete mir zwar ein paar Schwierigkeiten, obwohl es gut gewartet war, denn es war für meine Körpergröße (1.80) nicht gebaut worden. Dennoch hatte ich nur kleine Schwierigkeiten, mich auf ihm vorwärts zu bewegen.

Mit diesem Rad radelte ich bis zu einem Ort namens "Binalong Bay", der direkt bei der Küste lag. Auf dieser Fahrt genoß ich den tasmanischen Busch und schließlich die abwechslungsreiche Küstenlandschaft dieser Region.
Etwas erschrocken war ich, als ich auf einem der Wege etwas Langes und Schwarzes sah. Erst meinte ich es sei ein langer Ast, doch da sich das Gebilde bewegte, kam ich zu dem Schluß, es müßte eine Schlange sein. Da das Tier rund 1.50 Meter lang war, blieb ich lieber stehen und wartete, bis es wieder im Unterholz verschwunden war.

Es war mir seit meiner Ankunft in Tasmanien zwar stets bewußt, daß es Schlangen gibt, und daß sie zu den giftigen Sorten gehören, doch war dies mein erster Kontakt mit ihnen. Ich war froh, daß ich mich in sicherer Entfernung befunden hatte.

Besonders beeindruckte mich während meiner Radtour die "Bay of Fires". Dieser Küstenabschnitt erwies sich als sehr abwechslungsreich und interessant. Ich war schon etwas traurig, daß ich nicht hier mein Quartier hatte.




Hauptstraße des Ortes


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