Launceston
Meine Erfahrungen und Eindrücke von dieser Stadt beschränken
sich auf zahlreiche Tagesbesuche. So kam ich z.B. mehrmals
extra mit dem Express-Bus von Hobart nach Launceston, weil
ich ein paar Kleinigkeiten zu erledigen hatte. Diese Fahrten
dauerten nur ca. 2 Stunden und verließ man Hobart mit einem
der ersten Expressbusse und nahm einen der letzten wieder
zurück, so ergab dies immer schöne Tagesausflüge. Auch war
der Fahrpreis mit 20 DM für rund 200 Kilometer erträglich.
Was die Geschichte Launceston betrifft, so wurde der Ort
wohl im Jahre 1805 gegründet und damit ist er die
drittälteste Stadt Australiens.
Launceston befindt sich an den Ufern des Flusses Tarmar.
Diese Stelle wurde von Bass und Flinters im Jahre 1798
während einer Erkundungsfahrt entdeckt.
Heute stellt dieser Ort das wirtschaftliche Herz des
tasmanischen Nordens dar. Ist man in Launceston, sollte auf jeden Fall
ein ausgiebiger Spaziergang durch den Ort gemacht werden,
um sich die vielen schönen Gebäude und Parks nicht entgehen zu
lassen. Auch die diversen Wohnhäuser veranlassen zum
Verweilen und zum Staunen, mit wieviel Liebe sie hergerichtet
wurden.
Besucht man Launceston, sollte man vorher schon einmal
vorsichtig Erkundigungen einziehen, wie man den Ortsnamen
auszusprechen hat.
Mich hatte man rechtzeitig vorher auf die Besonderheiten
der Aussprache hingewiesen und so brauchte ich mir keine
Sorgen eines Ausrutschers wegen machen. Gerüchten nach
sollen die Einwohner gelegentlich etwas unsanft reagieren,
wenn man sich hier einen Fehler leistet. Auch wenn dies nur
Gerüchte sind, macht es alle mal einen guten Eindruck, wenn
man es auf Anhieb richtig macht.