Bruny Island
Mein erster Versuch diese Insel zu besuchen, war von der
Busgesellschaft torpediert worden.
Da diese Insel recht groß ist, wollte ich sie mit dem
Rad aufsuchen. Bis zur Insel wollte ich mit dem Bus fahren
und da mir von der Busgesellschaft versichert wurde, daß
es keine Probleme gäbe, hatte ich ein Rad gemietet.
Allerdings weigerte sich der Busfahrer, das Rad und mich
mitzunehmen und so war der Besuch geplatzt.
Doch wollte ich mir diese schöne Insel nicht entgehen
lassen und so startete ich ein paar Jahre später erneut
einen Versuch. Dieses Mal jedoch ohne Fahrrad.
Die Insel kann man nur mit der Fähre erreichen und das
weitere Fortkommen auf der Insel sicherte der Postbus.
Der Fahrt mit diesem Bus ist es zu verdanken, daß ich
die Insel vom Norden bis zum Süden kennenlernen durfte.
Auch versorgte mich der Fahrer mit allerlei Fakten über
diese Insel.
So erfuhr ich, daß sich der Nordteil deutlich vom Südteil
der Insel unterscheiden solle. Tatsächlich stellte sich
heraus, daß dies stimmte. Während der Norden einen trockenen
Eindruck machte, gab es im Süden sogar richtige Regenwälder.
Eine herrliche Besonderheit dieser Insel war eine Landenge,
die den Norden vom Süden trennt. Diese Landenge ist so
schmal, daß lediglich eine Straße auf ihr Platz findet.
Ich hatte mich für ein paar Tage in einer Jugendherberge
eingemietet. Sie lag auf dem Südteil von Bruny Island und
es waren nur ca. 50 Meter vom Haus bis zu einem herrlichen
weißen Sandstrand.
Während meines Aufenthaltes vermißte ich ein individuelles
Transportmittel, denn zu Fuß ging immer sehr viel
Zeit verloren, bis die Ausgangspunkte von Wanderungen erreicht
wurden.
Zum Glück bot die Herbersmutter gelegentlich an, einen
zum gewünschten Ziel zu bringen.
Während meiner Zeit auf dieser Insel, konnte ich viele
exotische Tiere bewundern, durch Regenwald laufen oder die
Steilküste der Insel bestaunen. Eine sehr gute Hilfe hierfür
ist der, von den Herbergseltern, verfaßte kleine Wanderführer.
Wem all dies noch nicht reicht, oder vieleicht nicht exotisch
genug sein mag, sollte eine besondere Attraktion ins Auge fassen.
Auf Bruny Island gibt es nämlich die Möglichkeit, ausführlich
Ritte auf einem Kamel durchzuführen.
Ich gönnte es mir nicht, denn ich wurde schon bei der sanften
Überfahrt mit der Fähre seekrank und bei solch einem Ritt bestand
die Gefahr, daß ich es nicht überleben würde.
| Fluted Cape
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| Blick auf die Cloudy Bay
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| Ameisenigel
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